Elektrisch vorwärts

Die Jun­gen Grün­li­be­ra­len St.Gallen wol­len mit der Elek­tro­mo­bi­li­tät vor­wärts ma­chen. Hür­den zur Nut­zung von elek­tri­schen Fahr­zeu­gen sol­len in den kom­men­den Jah­ren schritt­wei­se ab­ge­baut wer­den.

Im de­zen­tra­len Kan­ton St.Gallen nimmt der Stras­sen­ver­kehr ei­ne wich­ti­ge Stel­lung für die Mo­bi­li­tät ein, um­so wich­ti­ger sei des­halb des­sen Elek­tri­fi­zie­rung: „Durch die Elek­tri­fi­zie­rung des Stras­sen­ver­kehrs kann der Kan­ton ei­nen ent­schei­den­den Bei­trag zur Er­rei­chung des Pa­ri­ser Ab­kom­mens leis­ten.“ be­grün­det An­drin Mons­tein, Prä­si­dent der Jun­gen Grün­li­be­ra­len, den Vor­stoss sei­ner Par­tei.

Als ers­ten Schritt for­dert die JGLP die Re­gie­rung, in ei­nem Be­richt das Po­ten­ti­al der Elek­tro­mo­bi­li­tät dar­zu­le­gen und die be­stehen­den Rah­men­be­din­gun­gen zu über­prü­fen. Da­zu hat die grün­li­be­ra­le Kan­tons­rä­tin Son­ja Lü­thi in der Herbst­ses­si­on ein Pos­tu­lat ein­ge­reicht. Lü­thi un­ter­stützt das Vor­ha­ben ih­rer Jung­mann­schaft: „Die JGLP bringt da­mit ein The­ma auf den Tisch, das von gros­ser ge­sell­schaft­li­cher Re­le­vanz ist, bis jetzt aber im Kan­ton eher stief­müt­ter­lich be­han­delt wur­de.“ Der Be­richt der St.Galler Re­gie­rung soll nun ei­ne ei­ne kla­re Aus­gangs­la­ge schaf­fen, aus der sich dann Mass­nah­men zur För­de­rung von al­ter­na­ti­ven An­trie­ben ab­lei­ten las­sen.

Aus Sicht der Jun­gen Grün­li­be­ra­len wä­re ins­be­son­de­re die Ein­füh­rung ei­nes Bo­nus-Ma­lus Sys­tems auf Ba­sis der kan­to­na­len Mo­tor­fahr­zeug­steu­er in­ter­es­sant. Da­bei er­hal­ten treib­stoff­ef­fi­zi­en­te Fahr­zeu­ge ei­nen Bo­nus wäh­rend Dreck­schleu­dern mit ei­nem Ma­lus be­legt wer­den. „Mit ei­nem ähn­li­chen Steu­er­sys­tem konn­te der Markt­an­teil von Elek­tro­au­tos in Nor­we­gen in we­ni­gen Jah­ren auf 15% ge­stei­gert wer­den.“ er­klärt JGLP-Prä­si­dent Mons­tein. Für die Jung­par­tei lie­gen die Vor­tei­le ei­ner sol­chen Re­form auf der Hand. Die kan­to­na­len Steu­er­ei­nah­men wer­den durch ein Bo­nus-Ma­lus-Sys­tem nicht ver­än­dert und es wer­den kei­ne Falsch­an­rei­ze ge­setzt, um mehr Au­to zu fah­ren.

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