Interpellation «Bauliche Massnahmen zur Begrenzung der Folgen des Klimawandels»

Die im­mer wei­ter fort­schrei­ten­de Über­bau­ung wei­ter Tei­le des Kan­tons St. Gal­len führt in Ver­bin­dung mit den im­mer stär­ker spür­ba­ren Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels zu mas­si­ven Pro­ble­men ins­be­son­de­re in den Sied­lungs­ge­bie­ten. Die Ver­si­cke­rung von Re­gen­was­ser wird be­ein­träch­tigt oder ver­un­mög­licht, was bei im­mer häu­fi­ger auf­tre­ten­den Stark­re­gen die Hoch­was­ser­ge­fahr stei­gen lässt. Die hit­zespei­chern­den Ef­fek­te vie­ler Ge­bäu­de­ober­flä­chen oder auch von Asphalt füh­ren be­reits heu­te in Städ­ten zu be­deu­tend hö­he­ren Tem­pe­ra­tu­ren. Die GLP for­dert mit Ih­rer In­ter­pel­la­ti­on «Bau­li­che Mass­nah­men zur Be­gren­zung der Fol­gen des Kli­ma­wan­dels» die Kan­tons­re­gie­rung auf, die Ge­fah­ren die­ser Ent­wick­lung auf­zu­zei­gen. Zu­dem soll die Re­gie­rung Stel­lung zu mög­li­chen Ge­gen­mass­nah­men wie Bo­den­ent­sie­ge­lung, För­de­rung von Dach- oder Ver­tikal­be­grü­nung oder der An­wen­dung des so­ge­nann­ten Schwamm­stadt-Mo­dells neh­men. Die Re­gie­rung soll schliess­lich Klar­heit über die Kos­ten schaf­fen, wel­che dem Kan­ton resp. der All­ge­mein­heit auf­grund der ne­ga­ti­ven Ef­fek­te der zu­neh­men­den Bo­den­ver­sie­ge­lung ent­ste­hen und Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen, wie die­se Kos­ten auf die Ver­ur­sa­cher über­wälzt wer­den kön­nen.

26. No­vem­ber 2019

Neueste Beiträge
X