Die jungen Grünliberalen wollen ins St.Galler Stadtparlament
Die Jungpartei tritt mit 12 Kandidierenden für einen Sitz im städtischen Parlament an.
An ihrer Online-Nominationsversammlung vom Dienstag, 23. Juni 2020, nominierte die jglp des Wahl-kreises St.Gallen ihre Kandidierenden für die St.Galler Stadtparlamentswahlen vom 27. September. Die Jungpartei tritt mit 12 Kandidierenden für einen Sitz im städtischen Parlament an.
Für die Wahlen vom kommenden September haben sich die Jungen Grünliberalen ein hohes Ziel gesetzt: Einen Sitz im Stadtparlament. Nach guten Ergebnissen bei den National- und Kantonsratswahlen ist es Zeit, dass eine junggrünliberale Stimme die städtische Politik aktiv mitgestalten kann. Weiter stehen die 12 Kandidieren-den auch für das kontinuierliche Wachstum der Jungpartei. Vor 4 Jahren kandidierten noch sechs Personen für die jglp St. Gallen. Die Wahlkreisvorsteherin, und somit auch für die Stadt St.Gallen verantwortliche, Ella Gabathuler, meinte dazu: «Wir planen einen aktiven Wahlkampf und wollen beweisen, dass wir eine feste Grösse in der städtischen Politik sind.»
Folgende 12 Personen stellen sich für einen jglp-Sitz zur Wahl:
- Elias Giesinger, 2001 (19), Student der Wirtschaftswissenschaften
- Fabian Giuliani, 1991 (29), M.A. HSG in Law, Milizfeuerwehrmann i.A., Präsident jglp SG
- Anna Jäger, 2000 (19), Projektleiterin Marketing, Studentin Kommunikations- / Medienwissenschaften
- Yann Kuster, 1998 (22), Marketingfachmann, Student Betriebsökonomie FHS, Vizepräsident jglp SG
- Robin Auer, 1991 (28), Key Account Manager
- Yves Betschart, 1998 (22), Sozialpädagoge
- Jasmin Fäs, 1993 (26), Fachleiterin Detailhandel
- Ella Gabathuler, 2002 (im Juli 18), Kantischülerin (KSBG)
- Desirée Kleger, 1994 (25), Dipl. Fachfrau Operationstechnik, Studentin Umweltingenieurwesen ZHAW
- Thomas Kuster, 1994 (25), MLaw, Rechtsanwalt, Zivildienstleistender
- Patrick Notter, 1990 (29), Projektleiter Erneuerbare Energien, Student Techniker HF Energie & Umwelt
- Rahel Schöb, 1993 (26), MLaw, Gerichtsschreiberin am Bundesverwaltungsgericht
Ein Forderungskatalog für ein St.Gallen der Zukunft
Zusammen mit den Kandidierenden verabschiedeten die Mitglieder auch einen Forderungskatalog, welcher die inhaltlichen Positionen des Wahlkampfes aufzeigt. So fordert die jglp SG ein Vorantreiben und eine Weiterentwicklung von «Smart City» sowie eine attraktivere Verkehrsgestaltung. Eine «Velostadt» ist möglich und obwohl die Richtung bereits stimmt, besteht dennoch Potential zur Weiterentwicklung. Auch im Bereich der Bauordnung sollen Verbesserungen stattfinden, sodass durch verdichtetes Bauen und gemischter Zonen «mehr Grünflächen statt Betonwüsten» realisiert werden können. Die Jungpartei hat sich zudem für längere Laden- und Beizen-Öffnungszeiten ausgesprochen. Die Entscheidung des St.Galler Stadtrates zu den längeren Ladenöffnungszeiten wurde entsprechend begrüsst. Im Rahmen der politischen Partizipation unterstützen die Jungen Grünliberalen Bestrebungen diese für die Jugendlichen auszuweiten. Hierfür setzen sie sich sowohl auf städtischer als auch auf kantonaler Ebene ein, wo-bei auch ein «Streikrecht» für Schülerinnen und Schüler diskutiert werden soll. Im Rahmen der Migration sollen Asylsuchende vermehrt zu fairen Bedingungen im Auftrag der öffentlichen Hand zu Integrationszwecken eingesetzt werden. Damit sind die Jungen Grünliberalen sowohl personell als auch inhaltlich bereit für die städtischen Wahlen vom kommenden September.