Junge Grünliberale entscheidend für Wahlerfolg
Die Jungen Grünliberalen St.Gallen sind hocherfreut über die Wahl von Klimatologe Thomas Brunner. Für die Zukunft zeigt man sich selbstbewusst: Denn zum Wahlerfolg hat die Jungpartei entscheidend beigetragen.
Mit 17.5% entfiel fast je fünfte Stimme auf die Jungliste. Keine andere Jungpartei war so entscheidend wie die jglp. Zum Vergleich: Sie liegt knapp vor den Jungen Grünen (16.5%) und deutlich vor der Jungen CVP, die mit zwei Listen antrat (12.7%). Der Einfluss der Jungfreisinnigen (5.5%) und der Juso (5.1%) auf den Sitzgewinn ihrer Mutterparteien war bescheiden. Die Junge SVP hat sich nicht zur Wahl gestellt.
Neu drittstärkste Jungpartei
Die jglp übertrifft das nationale Wahlziel von 1% Wähleranteil und erreicht 1.3%. Ihr zweites Wahlziel, zweitstärkste Jungpartei zu werden, verpasst sie knapp. Im Vergleich zu den Wahlen von vor vier Jahren überholt sie allerdings die Juso und die Jungfreisinnigen und wird damit drittstärkste Jungpartei im Kanton. Die Nachwahlbefragung von SRF zeigte, dass die Grünliberalen bei jungen Wählenden nach der SVP und den Grünen am besten ankommen. Fabian Giuliani, Präsident der jglp, meint dazu: «Wir scheinen mit unseren Lösungsansätzen den politischen Nerv der Jugend zu treffen. Gerade im Bereich des Klimaschutzes wird klar, dass die ideologischen Rezepte der klassenkämpferischen Jusos und der marktgläubigen Jungfreisinnigen keinen Anklang finden.» Die besten persönlichen Wahlresultate erreichten Yves Betschart (Bernhardzell) mit 2’362 Stimmen und Partick Notter (Gossau) mit 2’348 Stimmen. Die Jungen Grünliberalen bedanken sich bei den Wählerinnen und Wählern für das ausgesprochene Vertrauen.
Regionale Hochburg im Linthgebiet
Ihre Hochburg haben die Jungen Grünliberalen im Süden des Kantons. In Rapperswil-Jona erreichen sie einen Wähleranteil von 2.8% erreichen. «Unsere Kandidierenden aus dem Linthgebiet Tobias Uebelhart, Andreas Bisig und Sereina Kamm konnten stark mobilisieren. Das stimmt mich optimistisch für die kommenden Kantonsratswahlen, bei denen wir einen jglp-Sitz anstreben», freut sich Fabian Giuliani.