PAROLE ZU AKTUELLEN ABSTIMMUNGEN

Nächste Parolenfassung im November

Unsere Postulate, Motionen und offenen Briefe

16. Sep­tem­ber 2019: Inter­pel­la­ti­on Prä­ven­ti­on Reh­kitzster­ben

In der Schweiz wer­den jedes Jahr rund 1500 bis 2000 Reh­kit­ze durch land­wirt­schaft­li­che Maschi­nen getö­tet.  Auch jun­ge Feld­ha­sen, Jung­vö­gel oder gar Kat­zen gera­ten in Mäh­wer­ke und ver­let­zen sich schwer und ver­en­den auf qual­vol­le Wei­se.

Die Dun­kel­zif­fer ist jedoch um eini­ges höher, zumal gera­de im Kan­ton St. Gal­len dies­be­züg­lich kei­ne obli­ga­to­ri­sche Mel­de­pflicht besteht. Ver­läss­li­che Zah­len über die Anzahl und Art der betrof­fe­nen Wild­tie­re feh­len bis­lang. Auch für ande­re Tie­re birgt dies Gefah­ren: immer wie­der ver­en­den auch Nutz­tie­re wie Kühe oder Scha­fe, nach­dem sie sich — über mit Kada­vern ver­un­rei­nig­tem Gras — mit dem Botu­lis­mus-Erre­ger „Clos­tri­di­um botu­li­num“ infi­ziert haben. Selbst bei Gras, wel­ches von öko­lo­gi­schen Aus­gleichs­flä­chen stammt und auf­grund gesetz­li­cher Vor­ga­ben erst nach dem 15. Juni gemäht wer­den darf, wer­den im Kan­ton St. Gal­len kei­ne spe­zi­el­le­ren Vor­keh­run­gen getrof­fen.

Die Jagd­ge­sell­schaf­ten enga­gie­ren sich im Rah­men der Prä­ven­ti­on von Reh­kitzster­ben zu Guns­ten des Tier­wohls frei­wil­lig, indem sie Fel­der bege­hen, ver­blen­den und ver­wit­tern sowie Reh­kit­ze mit­tels Wär­me­bild­ka­me­ras aus­fin­dig machen. Frei­wil­li­ge Hel­fer und spen­den­ba­sier­te Orga­ni­sa­tio­nen wie die Reh­kitz­ret­tung bie­ten zudem kos­ten­los Droh­nen­flü­ge an. Die pri­va­te Initia­ti­ve muss jedoch wei­ter geför­dert, finan­zi­ell unter­stützt und damit aus­ge­baut wer­den, wozu ver­läss­li­che sta­tis­ti­sche Daten uner­läss­lich sind.

Die jglp St.Gallen for­dert mit Ihrer Inter­pel­la­ti­on «Prä­ven­ti­on Reh­kitzster­ben» die Kan­tons­re­gie­rung auf, zur Ein­füh­rung einer Mel­de­pflicht für durch land­wirt­schaft­li­che Maschi­nen ver­letz­te und/oder getö­te­te Wild­tie­re Stel­lung zu neh­men und Prä­ven­ti­ons­mass­nah­men im Sin­ne von Richt­li­ni­en oder Wei­sun­gen zu Han­den des land­wirt­schaft­li­chen Sek­tors zu prü­fen. Die Regie­rung soll sich schliess­lich dazu äus­sern, ob sie bereit ist, finan­zi­el­le Bei­trä­ge an Jagd­ge­sell­schaf­ten und/oder Orga­ni­sa­tio­nen für ihr Enga­ge­ment im Rah­men der Prä­ven­ti­on von Wild­tier­un­fäl­len auf­grund land­wirt­schaft­li­cher Maschi­nen zu spre­chen und ins­be­son­de­re den Ein­satz von Droh­nen finan­zi­ell zu unter­stüt­zen.

18. Juli 2019: Offe­ner Brief für eine trans­pa­ren­te Bericht­erstat­tung zur alar­mie­ren­den Kon­zen­tra­ti­on von Chlo­rot­ha­lo­nil im Trink- und Grund­was­ser

Die Jun­gen Grün­li­be­ra­len St.Gallen for­dern in einem offe­nen Brief an Regie­rungs­rat Marc Mäch­ler eine trans­pa­ren­te Bericht­erstat­tung sowie grif­fi­ge Mass­nah­men durch das Amt für Was­ser und Ener­gie.

Unter­su­chun­gen des inter­kan­to­na­len Labors in Schaff­hau­sen an über 300 Stand­or­ten in der Ost­schweiz haben Rück­stän­de des Pesi­ti­zids «Chlo­rot­ha­lo­nil» in Trink­was­ser- und Grund­was­ser­pro­ben nach­ge­wie­sen und eine Über­schrei­tung der Grenz­wer­te in über 10 Pro­zent der Pro­ben gezeigt. Die Jun­gen Grün­li­be­ra­len St.Gallen haben sich des­we­gen in einem offe­nen Brief an Regie­rungs­rat Marc Mäch­ler, Vor­ste­her des Bau­de­par­te­ments des Kan­tons St.Gallen, gewandt. Die Jung­par­tei for­dert, dass die Ursa­chen der Über­schrei­tung der Grenz­wer­te ermit­telt öffent­lich kom­mu­ni­ziert wer­den. «Die Medi­en­be­richt­erstat­tung sowie Anfra­gen von Pri­vat­per­so­nen bezüg­lich des umstrit­te­nen und von der EU im April 2019 ver­bo­te­nen Pes­ti­zids Chlo­rot­ha­lo­nil haben uns dazu bewo­gen, aktiv zu wer­den. Der Ver­dacht, dass die­ses Pes­ti­zid krebs­er­re­gend ist, hat sich erhär­tet», so Fabi­an Giu­lia­ni, Prä­si­dent der jglp.

Grif­fi­ge Mass­nah­men durch das Amt für Was­ser und Ener­gie

Der Kan­ton hat in einer Mit­tei­lung vom 10.07.2019 dar­über infor­miert, dass in der Ver­gan­gen­heit die Grenz­wer­te für diver­se Pes­ti­zi­de über­schrit­ten wur­den. Die in die­ser Mit­tei­lung sei­tens des Amtes für Was­ser und Ener­gie vor­ge­schla­ge­ne Sen­si­bi­li­sie­rungs­kam­pa­gne ist zwar begrüs­sens­wert, bezüg­lich der hier vor­lie­gen­den Pro­ble­ma­tik aber als unzu­rei­chend zu betrach­ten, erklärt Seli­na Grass, Geschäfts­lei­tungs­mit­glied der jglp: «Mit Blick auf die poten­ti­ell krebs­er­re­gen­de Wir­kung von Chlo­rot­ha­lo­nil for­dern wir den Kan­ton St.Gallen, kon­kret das Amt für Was­ser und Ener­gie, zudem auf, umge­hend geeig­ne­te und wirk­sa­me Mass­nah­men im Rah­men des Gewäs­ser­schut­zes zu ergrei­fen, die wei­te­ren zustän­di­gen Stel­len im Kan­ton dies­be­züg­lich anzu­ge­hen und die Bevöl­ke­rung aktiv über die Gefah­ren­si­tua­ti­on und –ban­nung zu infor­mie­ren».

25. April 2019: Pos­tu­lat zur Prü­fung des Umfangs der Umwelt­bil­dung im Kan­ton St.Gallen

Mit dem Pos­tu­lat for­dert die jglp St.Gallen, dass die Regie­rung Bericht erstat­tet über den Umfang der Umwelt­bil­dung im Kan­ton St.Gallen und die bestehen­den Rah­men­be­din­gun­gen in die­sem Bereich über­prüft. Die gefor­der­ten Mass­nah­men betref­fen sowohl den Aus­bau des Lehr­plans mit ver­bind­li­chen Inhal­ten im Bereich der Umwelt­bil­dung wie auch struk­tu­rel­le Refor­men im Per­so­nal­be­reich z.B. durch ver­pflich­ten­de Wei­ter­bil­dun­gen oder den Aus­bau der Fach­stel­le für Umwelt­bil­dung. Die jglp St.Gallen betont, wie wich­tig dies für eine frü­he Sen­si­bi­li­sie­rung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler für ihre Umwelt ist. Anna Jäger, Kan­ti­schü­le­rin und Natio­nal­rats­kan­di­da­tin der jglp St.Gallen hält dazu fest: “Es ist der gesetz­lich fest­ge­leg­te Bil­dungs- und Erzie­hungs­auf­trag, der die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu nach­hal­tig han­deln­den Bür­gern aus­zu­bil­den und ihnen ent­spre­chen­de Werk­zeu­ge für die­ses Han­deln mit­zu­ge­ben ver­mag. Wir sehen den Aus­bau der Umwelt­bil­dung als einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung nach­hal­ti­ge­re Gesell­schaft.”

25. April 2019: Pos­tu­lat zu den bin­den­den Nach­hal­tig­keits­zie­len

Im zwei­ten Pos­tu­lat for­dert die jglp St.Gallen die Erstel­lung eines Regie­rungs­be­richts, der die bereits geleis­te­ten sowie die geplan­ten Bei­trä­ge des Kan­tons zur Errei­chung der soge­nann­ten UNO-Nach­hal­tig­keits­zie­len (SDGs) umfasst. So soll der Kan­ton auf­zei­gen, was er bis jetzt kon­kret zur Errei­chung der Nach­hal­tig­keits­zie­le bei­getra­gen hat und wie die kan­to­na­le Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ent­spre­chend anzu­pas­sen ist. Schliess­lich sol­len kon­kre­te Mass­nah­men zur Umset­zung fest­ge­legt wer­den. Die sieb­zehn SDGs wur­den 2015 von allen UNO-Mit­glied­staa­ten ein­stim­mig ver­ab­schie­det. Damit sind Staa­ten, Pri­vat­per­so­nen, Unter­neh­men aber auch regio­na­le Regie­rung auf­ge­for­dert, sich für die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ein­zu­set­zen. «Der Kan­ton St.Gallen kann einen wich­ti­gen Bei­trag leis­ten: Er kann glei­che Chan­cen für Frau­en und Mäd­chen schaf­fen, zum Vor­rei­ter im Kli­ma­schutz wer­den oder die Bio­di­ver­si­tät schüt­zen», ist Andre­as Bisig von den Jun­gen Grün­li­be­ra­len über­zeugt. Wäh­rend vie­le Unter­neh­men die SDGs bereits in ihre Stra­te­gi­en inte­griert haben, ist für die St.Galler Regie­rung dies­be­züg­lich noch eini­ges an Arbeit zu leis­ten.

25. April 2019: Moti­on zur Kli­ma- und Umwelt­ver­träg­lich­keit der Inves­ti­ti­ons­po­li­tik des Kan­tons St.Gallen

In einer Moti­on lädt die jglp St.Gallen die Regie­rung ein, Bericht zu erstat­ten über die Kli­ma- und Umwelt­ver­träg­lich­keit der Inves­ti­ti­ons­po­li­tik des Kan­tons St.Gallen. Die Jung­par­tei betont die gros­se Ver­ant­wor­tung des Kan­tons als gröss­ter ange­schlos­se­ner Arbeit­ge­ber der Pen­si­ons­kas­se und als Gross­ak­tio­när der St.Galler Kan­to­nal­bank. Seli­na Grass, Vor­stands­mit­glied der jglp St.Gallen, erklärt: “Die jet­zi­ge Inves­ti­ti­ons­pra­xis des Kan­tons ist nicht nach­hal­tig. Durch eine Über­prü­fung und Anpas­sung der Inves­ti­ti­ons­stra­te­gie sen­det der Kan­ton kla­re Signa­le an ande­re Kapi­tal­an­le­ger und beein­flusst zudem die Nach­hal­tig­keit der Inves­ti­tio­nen.”

26. Febru­ar 2019: Moti­on zur Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des

Als Reak­ti­on auf den lan­des­wei­ten Kli­ma­st­reik hat der Gros­se Rat Basel den Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen. Nun for­dern die Jun­gen Grün­li­be­ra­len St.Gallen, dass der St.Galler Kan­tons­rat nach­zieht. Der grün­li­be­ra­le Kan­tons­rat Jörg Tan­ner wird in der nächs­ten Ses­si­on einen Vor­stoss im St.Galler Kan­tons­rat ein­rei­chen, der ana­log der Reso­lu­ti­on des Stadt-Bas­ler Par­la­ment aus­ge­stal­tet ist. Der Vor­stoss for­dert, bei sämt­li­chen poli­ti­schen Geschäf­ten deren Nach­hal­tig­keit als Ent­schei­dungs­kri­te­ri­um ein­zu­be­zie­hen. Geschäf­te, die den Kli­ma­schutz betref­fen, sol­len prio­ri­tär behan­delt wer­den. Zudem ver­langt der Vor­stoss eine umfas­sen­de Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung im Belan­gen der Kli­ma­kri­se.

Es ist ent­schei­dend, dass auch der Kan­ton St.Gallen im Kli­ma­schutz akti­ver wird. Der Kan­ton besitzt zahl­rei­che Kom­pe­ten­zen, beson­ders im Bereich der Gebäu­de­ef­fi­zi­enz. Die­ser Bereich ist enorm wich­tig, da die Gebäu­de für einen gros­sen Teil der inlän­di­schen CO2-Emis­sio­nen ver­ant­wort­lich sind. Auch in der Mobi­li­tät, besitzt der Kan­ton viel­fäl­ti­ge Instru­men­te, um Ver­än­de­run­gen in der Kli­ma­po­li­tik anzu­stos­sen. Ein Weg zeigt hier das hän­gi­ge Pos­tu­lat zur Elek­tro­mo­bi­li­tät der Grün­li­be­ra­len vor.

Mit der Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des wür­de sich der Kan­ton in eine gros­se Zahl von Städ­ten ein­rei­hen, die die­sen wich­ti­gen Schritt bereits gegan­gen sind. So haben sich unter ande­rem bereits Lon­don und Van­cou­ver dazu ent­schie­den, den Kli­ma­not­stand aus­zu­ru­fen und somit einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung einer nach­hal­ti­ge­ren Gesell­schaft zu machen. Der Kan­ton St.Gallen soll eben­falls zu den Vor­rei­tern im Kli­ma­schutz wer­den und ein Vor­bild für ande­re Kan­to­ne, Gemein­den und Städ­te sein. Die Grün­li­be­ra­len for­dern auch die St.Galler Städ­te und Gemein­den auf den Kli­ma­not­stand aus­zu­ru­fen.

3. Dezem­ber 2017: Pos­tu­lat zur Ein­füh­rung des kan­to­na­len Stimm­rechts­al­ters 16 auf Anfra­ge

Die Jun­gen Grün­li­be­ra­len St.Gallen beab­sich­ti­gen die Ein­füh­rung des kan­to­na­len Stimm­rechts­al­ters 16 auf Anfra­ge. Dazu haben Sie im St.Galler Kan­tons­rat durch die Kan­tons­rä­te Lüthi und Tan­ner einen Vor­stoss ein­ge­reicht.

Vom 16. Lebens­jahr an ver­lei­hen ver­schie­de­ne Geset­ze den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern in der Schweiz zahl­rei­che Pflich­ten – wie zum Bei­spiel die Pflicht, Steu­ern zu zah­len. Die Jugend­li­chen haben somit sicht- und spür­ba­re Pflich­ten gegen­über unse­rer Gesell­schaft. Dem­ge­gen­über ste­hen natür­lich auch gewis­se Rech­te, wie zum Bei­spiel gewis­se Fahr­zeu­ge zu len­ken. Sobald es aber dar­um geht, an den poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen über die eige­ne Zukunft teil­zu­neh­men, haben die Jugend­li­chen kein Recht mehr. „Das Stimm­rechts­al­ter 16 auf Anfra­ge auf kan­to­na­ler Stu­fe wür­de die­ses Ungleich­ge­wicht in der Ten­denz redu­zie­ren“, begrün­det Barna­by Leitz, Vor­stands­mit­glied der jglp SG, den ein­ge­reich­ten Vor­stoss der jglp SG. Mit der Ein­füh­rung des Stimm­rechts­al­ters 16 auf Anfra­ge könn­ten die Jugend­li­chen an die kan­to­na­len Wahl- und  Abstim­mungs­rech­te her­an­ge­führt wer­den. Wei­ter wür­de es die zwei­jäh­ri­ge Zeit­span­ne zwi­schen der poli­ti­schen Bil­dung in der Schu­le und dem effek­ti­ven Aus­üben der poli­ti­schen Rech­te über­brü­cken und wür­de den Jugend­li­chen die Anwen­dung der Theo­rie in die Pra­xis direkt ermög­li­chen. Zudem könn­ten sich die Jugend­li­chen bereits ab Ende der obli­ga­to­ri­schen Schul­zeit an den poli­ti­schen Pro­zess von Wah­len und Abstim­mun­gen gewöh­nen.

Stimm­rechts­al­ter 16 auf Anfra­ge als Teil des Genera­tio­nen­ver­trags
Schon seit Län­ge­rem ver­schiebt sich die poli­ti­sche Macht von den Jün­ge­ren zu den Alten. Eine Stu­die von Ave­nir Suis­se besagt, dass wenn sich nichts ändert, in 10 Jah­ren die Mehr­heit der Abstim­men­den pen­sio­niert sein wer­den. Das Stimm­rechts­al­ter 16 auf Anfra­ge wür­de einen leich­ten Aus­gleich des immer älter wer­den­den Durch­schnitts­wäh­lers ermög­li­chen. Der inter­ge­nera­tio­nel­le Ver­trag wür­de gestärkt – die­ses zusätz­li­che Recht wür­de die Bot­schaft ver­mit­teln, wonach unse­re Jugend eine wich­ti­ge Stim­me in unse­rer Gesell­schaft hat und die­se genau so wich­tig ist wie die der älte­ren Per­so­nen.

Der Zusatz auf Anfra­ge
Die inter­es­sier­ten Jugend­li­chen müs­sen ihren Ein­trag per­sön­lich beim Wahl­bü­ro ihrer Wohn­ge­mein­de anfra­gen. Für all die­je­ni­gen, die noch kein Inter­es­se dar­an haben, abzu­stim­men oder zu wäh­len, wür­de sich daher nichts ändern. Für die ande­ren jedoch stellt die­se Vor­ge­hens­wei­se mit dem per­sön­li­chen Gang zum Wahl­bü­ro das Resul­tat einer eigen­stän­di­gen und durch­dach­ten Ent­schei­dung dar. Es ist der Beweis dafür, dass sie bereit sind, ihre Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und dies auch wol­len.

Für eine liberale und umweltverträgliche Schweiz — wofür wir uns einsetzen!

Digitalisierung

Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet sowohl für staat­li­che als auch pri­va­te Akteu­re inter­es­san­te Chan­cen, birgt aber zugleich auch ernst­zu­neh­men­de Risi­ken. Wir for­dern als Jung­par­tei, den regu­la­to­ri­schen Rah­men so aus­zu­ge­stal­ten, dass digi­ta­le Inno­va­tio­nen ermög­licht und die damit ein­her­ge­hen­den Risi­ken mini­miert wer­den. Der Kan­ton muss dem­nach Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen, die eine Digi­ta­li­sie­rung der Wirt­schaft zulas­sen und unter­stüt­zen.

Bildung

Ein qua­li­ta­tiv hoch­ste­hen­des Bil­dungs­we­sen ist von essen­ti­el­ler Bedeu­tung. Nur so kann garan­tiert wer­den, dass die Wirt­schaft auch in Zukunft gut qua­li­fi­zier­te Arbeits­neh­mer fin­det. Vor dem Hin­ter­grund der Digi­ta­li­sie­rung, die neue Anfor­de­run­gen an die heu­ti­ge Arbeits­welt stellt, for­dern wir, dass sich sämt­li­che Akteu­re für eine pra­xis­ori­en­tier­te Wei­ter- und Aus­bil­dung ein­set­zen.

Mobilität

Der öffent­li­che Ver­kehr ist aus­zu­bau­en, um der Über­las­tung des Ver­kehrs­sys­tems ent­ge­gen­zu­wir­ken. Bei der Mobi­li­tät for­dern wir, dass das Ver­ur­sa­cher­prin­zip als libe­ra­les Insti­tut und nach­fra­ge­wirk­sa­mes Instru­ment durch­ge­setzt wird.

Raumplanung

Im Bereich der Raum­pla­nung soll der Kan­ton die Inter­es­sen des Land­schafts­schut­zes sowie der (Bau-)Wirtschaft in Ein­klang brin­gen. Ver­dich­te­tes Bau­en und gemisch­te Zonen ber­gen viel Poten­zi­al. Vor die­sem Hin­ter­grund for­dern wir die För­de­rung von erneu­er­ba­ren Ener­gi­en und die Effi­zi­enz­stei­ge­rung.

Standortattraktivität

St.Gallen soll in Sachen Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät wie­der zur Schwei­zer Spit­ze auf­schlies­sen. Ins­be­son­de­re sol­len Wachs­tums­in­dus­tri­en mit inno­va­ti­ven Rah­men­be­din­gun­gen ange­lockt wer­den. Neben sta­bi­len Steu­ern und wirt­schafts­freund­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen muss auch die Lebens­qua­li­tät im Kan­ton aktiv gestei­gert wer­den. Ins­be­son­de­re muss der Kan­ton wie­der Jun­ge anzie­hen kön­nen. Eine gute Durch­mi­schung von Stel­len für Hoch­qua­li­fi­zier­te und Nied­rig­qua­li­fi­zier­te ist essen­ti­ell.

Gesellschaftliche Integration

Viel­falt ist für eine Gesell­schaft eine Chan­ce, wenn die ver­schie­de­nen Gesell­schafts­schich­ten zusam­men­rü­cken und eine gemein­sa­me Wer­te­ba­sis schaf­fen. Wir for­dern ein Zusam­men­wir­ken sämt­li­cher Gesell­schafts­schich­ten und eine dis­kri­mi­nie­rungs­freie Gesell­schafts­ord­nung. Es sind Anrei­ze zu set­zen, Men­schen von der Sozi­al­hil­fe in den Arbeits­markt zu füh­ren.

Unsere Themen für den Wahlkampf 2019

Klimapolitik

Altersvorsorge

LGBTI

In Zei­ten der Pola­ri­sie­rung wol­len die Jun­gen Grün­li­be­ra­len mit sach­po­li­ti­schen Lösun­gen punk­ten. Die jglp will den Druck der Kli­ma­st­rei­ken­den nut­zen und die For­de­run­gen der Jugend­li­chen in den Natio­nal­rat tra­gen. Die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten auf der Lis­te der jglp ste­hen stell­ver­tre­tend für eine jun­ge Genera­ti­on. Eine jun­ge Genera­ti­on, die eine zukunfts­ge­rich­te­te Poli­tik will. Eine jun­ge Genera­ti­on, die Inno­va­ti­on offen gegen­über­steht und die Stär­ke unse­rer Markt­wirt­schaft erkennt. Eine jun­ge Genera­ti­on, die eine offe­ne­re und gerech­te­re Gesell­schaft ein­for­dert. Wir sind jung und brau­chen die Zukunft!

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