Raumplanung
Verdichtetes Bauen und gemischte Zonen bergen viel Potenzial.
Im Bereich der Raumplanung soll der Kanton die Interessen des Landschaftsschutzes sowie der (Bau-)Wirtschaft in Einklang bringen.
- Die Verdichtung der bestehenden Wohn- und Industriegebiete wird vorangetrieben. Dafür werden die Einspracheverfahren zeitlich verkürzt und die Bestimmungen zur Höhe von Bauten gelockert.
- Die Umzonung in Bauland ausserhalb von Wohn- und Industriegebieten wird erschwert. Der Schutz des Kulturlandes sowie die Interessen der (Bau-)Wirtschaft werden als gleichwertig betrachtet.
- Bei der Erneuerung der Infrastruktur werden die erneuerbaren Energien gezielt gefördert. Insbesondere wird die energetische Optimierung der Gebäude des Kantons Rechnung getragen. Der Kanton nutzt die ihm zur Verfügung stehenden Potenziale vollkommen aus.
- Der Verlust der Biodiversität im Kanton St. Gallen muss gestoppt werden. Dazu werden mehr Natur- und Biodiversitätsschutzzonen errichtet, sowie eine kantonale ökologische Infrastruktur gebildet. Die Vernetzung der verschiedenen Ökosysteme wird gewährleistet. Der Renaturierung der st.gallischen Gewässer wird eine hohe Priorität beigemessen.
- Bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten werden immer auch die ökologischen Konsequenzen berücksichtigt. Negative Auswirkungen gilt es auf jeden Fall zu verhindern, darüber hinaus sollen aber auch die Potenziale zur Förderung der Biodiversität genutzt werden.
- Gemischte Bauzonen werden gefördert.