Die jungen Grünliberalen wollen ins St.Galler Stadtparlament

Wir wollen einen Sitz im Stadtparlament

Für die Wah­len vom kom­men­den Sep­tem­ber ha­ben sich die Jun­gen Grün­li­be­ra­len ein ho­hes Ziel ge­setzt: Ei­nen Sitz im Stadt­par­la­ment. Nach gu­ten Er­geb­nis­sen bei den Na­tio­nal- und Kan­tons­rats­wah­len ist es Zeit, dass ei­ne jung­grün­li­be­ra­le Stim­me die städ­ti­sche Po­li­tik ak­tiv mit­ge­stal­ten kann. Wei­ter ste­hen die 12 Kan­di­die­ren­den auch für das kon­ti­nu­ier­li­che Wachs­tum der Jung­par­tei. Vor 4 Jah­ren kan­di­dier­ten noch sechs Per­so­nen für die jglp St. Gal­len. Die Wahl­kreis­vor­ste­he­rin, und so­mit auch für die Stadt St.Gallen ver­ant­wort­li­che, El­la Ga­ba­thuler, mein­te da­zu: «Wir pla­nen ei­nen ak­ti­ven Wahl­kampf und wol­len be­wei­sen, dass wir ei­ne fes­te Grös­se in der städ­ti­schen Po­li­tik sind.»

Fol­gen­de 12 Per­so­nen stel­len sich für ei­nen jglp-Sitz zur Wahl:

  • Eli­as Gie­sin­ger, 2001 (19), Stu­dent der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten
  • Fa­bi­an Giu­lia­ni, 1991 (29), M.A. HSG in Law, Mi­liz­feu­er­wehr­mann i.A., Prä­si­dent jglp SG
  • An­na Jä­ger, 2000 (19), Pro­jekt­lei­te­rin Mar­ke­ting, Stu­den­tin Kom­mu­ni­ka­ti­ons- / Me­di­en­wis­sen­schaf­ten
  • Yann Kus­ter, 1998 (22), Mar­ke­ting­fach­mann, Stu­dent Be­triebs­öko­no­mie FHS, Vi­ze­prä­si­dent jglp SG
  • Ro­bin Au­er, 1991 (28), Key Ac­count Ma­na­ger
  • Yves Betschart, 1998 (22), So­zi­al­päd­ago­ge
  • Jas­min Fäs, 1993 (26), Fach­lei­te­rin De­tail­han­del
  • El­la Ga­ba­thuler, 2002 (im Ju­li 18), Kan­ti­schü­le­rin (KSBG)
  • De­si­rée Kle­ger, 1994 (25), Dipl. Fach­frau Ope­ra­ti­ons­tech­nik, Stu­den­tin Um­welt­in­ge­nieur­we­sen ZHAW
  • Tho­mas Kus­ter, 1994 (25), MLaw, Rechts­an­walt, Zi­vil­dienst­leis­ten­der
  • Pa­trick Not­ter, 1990 (29), Pro­jekt­lei­ter Er­neu­er­ba­re En­er­gien, Stu­dent Tech­ni­ker HF En­er­gie & Um­welt
  • Ra­hel Schöb, 1993 (26), MLaw, Ge­richts­schrei­be­rin am Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt

 

Ein Forderungskatalog für ein St.Gallen der Zukunft

Zu­sam­men mit den Kan­di­die­ren­den ver­ab­schie­de­ten die Mit­glie­der auch ei­nen For­de­rungs­ka­ta­log, wel­cher die in­halt­li­chen Po­si­tio­nen des Wahl­kamp­fes auf­zeigt. So for­dert die jglp SG ein Vor­an­trei­ben und ei­ne Wei­ter­ent­wick­lung von «Smart Ci­ty» so­wie ei­ne at­trak­ti­ve­re Ver­kehrs­ge­stal­tung. Ei­ne «Ve­lo­stadt» ist mög­lich und ob­wohl die Rich­tung be­reits stimmt, be­steht den­noch Po­ten­ti­al zur Wei­ter­ent­wick­lung.

Auch im Be­reich der Bau­ord­nung sol­len Ver­bes­se­run­gen statt­fin­den, so­dass durch ver­dich­te­tes Bau­en und ge­misch­ter Zo­nen «mehr Grün­flä­chen statt Be­ton­wüs­ten» rea­li­siert wer­den kön­nen. Die Jung­par­tei hat sich zu­dem für län­ge­re La­den- und Bei­zen-Öff­nungs­zei­ten aus­ge­spro­chen. Die Ent­schei­dung des St.Galler Stadt­ra­tes zu den län­ge­ren La­den­öff­nungs­zei­ten wur­de ent­spre­chend be­grüsst.

Im Rah­men der po­li­ti­schen Par­ti­zi­pa­ti­on un­ter­stüt­zen die Jun­gen Grün­li­be­ra­len Be­stre­bun­gen die­se für die Ju­gend­li­chen aus­zu­wei­ten. Hier­für set­zen sie sich so­wohl auf städ­ti­scher als auch auf kan­to­na­ler Ebe­ne ein, wo-bei auch ein «Streik­recht» für Schü­le­rin­nen und Schü­ler dis­ku­tiert wer­den soll. Im Rah­men der Mi­gra­ti­on sol­len Asyl­su­chen­de ver­mehrt zu fai­ren Be­din­gun­gen im Auf­trag der öf­fent­li­chen Hand zu In­te­gra­ti­ons­zwe­cken ein­ge­setzt wer­den.

Da­mit sind die Jun­gen Grün­li­be­ra­len so­wohl per­so­nell als auch in­halt­lich be­reit für die städ­ti­schen Wah­len vom kom­men­den Sep­tem­ber.

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